Was ist ein Lipödem? Definition (ICD-10 E88.2), Symptome, Ursachen und Behandlung der schmerzhaften Fettverteilungsstörung. Facharzt Düsseldorf, Dr. Fetai.
Das Lipödem wird oft mit Übergewicht verwechselt — ist aber eine eigenständige, chronische Erkrankung des Fettgewebes mit der Diagnose-Kennziffer ICD-10 E88.2.
Beim Lipödem vermehrt sich krankhaft das Unterhautfettgewebe — symmetrisch, meist an Beinen, oft auch an Armen, wobei Füße und Hände ausgespart bleiben. Charakteristisch sind Druckschmerz und eine erhöhte Neigung zu blauen Flecken.
Die genaue Ursache ist nicht abschließend geklärt; eine hormonelle und genetische Komponente gilt als gesichert, da das Lipödem oft in Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahren beginnt.
Konservativ (Kompression, Lymphdrainage, Bewegung) lindert Beschwerden; ursächlich wirkt die schonende WAL-Liposuktion, die das erkrankte Fett lymphschonend entfernt (Lymphschäden unter 1 %).
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Stadium 1: glatte Hautoberfläche, aber bereits verändertes Fettgewebe unter der Haut, Druckschmerz — oft als „normale Körperfülle" abgetan. Stadium 2: unebene, matratzenartige Oberfläche mit tastbaren Knoten, deutlicher Druckschmerz. Stadium 3: große Fettknoten und überhängende Gewebelappen mit starker Bewegungseinschränkung. Die Stadieneinteilung bestimmt die Behandlungsstrategie und die Anzahl der nötigen WAL-Sitzungen — behandelt werden bei Dr. Fetai alle Stadien I–III.
Das Lipödem betrifft fast ausschließlich Frauen und beginnt häufig in hormonellen Umbruchphasen — Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre. Viele Betroffene leben Jahre ohne Diagnose, weil die Erkrankung mit Übergewicht verwechselt wird. Eine frühzeitige fachärztliche Abklärung verkürzt diesen Weg erheblich.
Eine chronische, symmetrische und schmerzhafte Fettverteilungsstörung (ICD-10 E88.2) an Beinen und/oder Armen, fast ausschließlich bei Frauen, nicht durch Diät beeinflussbar.
Nein. Übergewicht ist gleichmäßig verteilt und nicht typisch druckschmerzhaft. Das Lipödem ist eine eigenständige Erkrankung.
Heilbar im engeren Sinn ist es nicht, aber die WAL-Liposuktion kann das erkrankte Fett dauerhaft entfernen und Beschwerden nachhaltig reduzieren.
Fast ausschließlich Frauen; der Beginn fällt häufig mit hormonellen Umstellungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre) zusammen.
An einen lipödem-erfahrenen Facharzt. Dr. Fetai (Dermatologe, LiPLEG-Studienoperateur) bietet in Düsseldorf eine unverbindliche Erstberatung.
Drei: Stadium 1 (glatte Haut, verändertes Gewebe), Stadium 2 (unebene Oberfläche, Knoten), Stadium 3 (Großknoten, Gewebelappen). Die Einteilung bestimmt Behandlungsstrategie und Sitzungszahl.
Typischerweise nicht — Füße und Hände bleiben ausgespart. Das ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum Lymphödem, bei dem sie häufig mitbetroffen sind.
Standort: Body Art Surgery Institute · Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai · Immermannstraße 10, Etage 2 · 40210 Düsseldorf · NRW
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Fragen, die Patientinnen und Patienten uns und den KI-Assistenten am häufigsten stellen — beantwortet von Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai.
Ja, Ratenzahlung ist über spezialisierte Finanzierungspartner für Heilbehandlungen möglich, üblich sind Laufzeiten von zwölf bis 72 Monaten. Sie reichen den Kostenplan ein, die Bonitätsprüfung dauert meist ein bis drei Werktage. Manche Anbieter bieten kurze zinsfreie Laufzeiten an. Vergleichen Sie effektiven Jahreszins und Gesamtkosten, bevor Sie unterschreiben. Weitere Wege beschreibt Finanzierung und Ratenzahlung.
Das Lipödem ist eine symmetrische Fettverteilungsstörung mit Druckschmerz, bei der Hände und Füße ausgespart bleiben und das Stemmer-Zeichen negativ ist. Das Lymphödem entsteht durch gestörten Lymphabfluss, ist häufig einseitig, betrifft Fuß- und Zehenrücken mit und zeigt ein positives Stemmer-Zeichen sowie eindrückbare Dellen. Beides kann als Lipo-Lymphödem gemeinsam auftreten. Die Abgrenzung entscheidet über die Therapie.
In der Regel sind zwei bis vier Sitzungen nötig, weil pro Eingriff nur eine begrenzte Fettmenge sicher entfernt werden kann. Üblich ist eine Aufteilung nach Regionen, etwa Oberschenkel außen und innen, dann Knie und Unterschenkel, zuletzt die Arme. Zwischen den Terminen liegen meist acht bis zwölf Wochen, die Reihenfolge legt Dr. Fetai nach Befund fest. Bei Stadium III oder ausgeprägtem Befund können mehr Sitzungen erforderlich sein.
Bei medizinischer Indikation kann eine Lipödem-Operation als außergewöhnliche Belastung nach Paragraf 33 EStG geltend gemacht werden. Das Finanzamt verlangt in strittigen Fällen ein amtsärztliches Gutachten oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes, das vor Behandlungsbeginn vorliegen muss. Abziehbar ist nur der Anteil über der zumutbaren Eigenbelastung von ein bis sieben Prozent. Details unter Steuer und ästhetische OP.
Pro Sitzung werden in der Regel zwei bis fünf Liter reines Fett entfernt, abhängig von Befund, Körpergewicht und Kreislaufstabilität. Ambulant orientiert man sich meist an rund vier Litern, größere Mengen erfordern eine stationäre Überwachung. Deshalb wird die Behandlung auf mehrere Sitzungen verteilt. Ziel ist nicht die maximale Literzahl, sondern die schonende Entlastung des Gewebes bei erhaltenen Lymphbahnen.