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Körperformung und Fettabsaugung

Hip Dips: OP, Filler oder Sport, was hilft wirklich gegen Hüftdellen?

Dr. (univ. Te.) Nusret Fetai, Privatpraxis für Ästhetische Chirurgie und Haut in Düsseldorf
Dr. (univ. Te.) Nusret FetaiPrivatpraxis für Ästhetische Chirurgie und Haut
Ärztlich geprüft, Stand 2026 14 Minuten Lesezeit
Die kurze AntwortDie kurze Antwort

Hip Dips sind kein Fettproblem und kein Trainingsdefizit, sie sind Ihre Beckenform. Zwischen Beckenkamm und Oberschenkelknochen liegt eine knöcherne Lücke, über die sich die Haut einzieht. Abnehmen macht sie tendenziell sichtbarer, nicht kleiner. Wer sie ausgleichen will, muss auffüllen.

  • Dauerhaft: Eigenfetttransfer, einmaliger Eingriff, 70 bis 80 % bleiben
  • Temporär: Hyaluron oder Biostimulatoren, 12 bis 24 Monate, ohne OP
  • Optisch mildernd: gezieltes Gluteus-medius-Training über 6 bis 12 Monate
  • Wirkungslos: Diäten, Cremes, Massagegeräte, Ganzkörpertraining ohne Fokus

Was sind Hip Dips überhaupt?

Hip Dips sind die seitlichen Einziehungen unterhalb der Hüftknochen und oberhalb der Oberschenkel. Sie werden auch Hüftdellen oder Violin Hips genannt und sind eine anatomische Normvariante, kein Befund, keine Erkrankung und kein Zeichen mangelnder Fitness.

Von vorne betrachtet unterbricht die Delle die Linie zwischen Taille und Oberschenkel. Statt einer durchgehenden Kurve entsteht eine Kontur mit zwei Absätzen. Wie stark das auffällt, hängt von Beckenbreite, Muskelvolumen, Fettverteilung und Hautspannung ab, und davon, aus welchem Winkel und mit welcher Beleuchtung man hinschaut.

Die Häufigkeit ist hoch. Ein erheblicher Teil aller Frauen hat sichtbare Hip Dips, bei manchen zeigen sie sich erst in bestimmten Positionen oder unter enger Kleidung. Der Begriff selbst ist erst durch soziale Netzwerke populär geworden; medizinisch gab es nie einen Anlass, dafür einen eigenen Namen zu haben.

Hip Dips sind der einzige Befund, den ich behandle, der eigentlich gar kein Befund ist. Ich sage das jeder Patientin, die deshalb zu mir kommt, und ungefähr jede Dritte entscheidet sich danach dagegen. Das ist ein gutes Ergebnis., Dr. (univ. Te.) Nusret Fetai, Privatpraxis für Ästhetische Chirurgie und Haut

Was sind Hip Dips, und was ist die Ursache?

Durch den Abstand zwischen zwei Knochenpunkten: dem Beckenkamm (Crista iliaca) oben und dem Trochanter major, dem seitlichen Vorsprung des Oberschenkelknochens, unten. Zwischen beiden liegt keine knöcherne Stütze. Die Weichteile, Muskel, Fett, Haut, überspannen diese Lücke und ziehen sich dort ein.

Ein zweiter Faktor kommt hinzu: der Ansatz des Musculus gluteus medius. Dieser Muskel zieht vom Darmbein zum Trochanter major. Wo seine Sehne ansetzt, ist das Weichteilpolster dünner als darüber und darunter. Je nach individueller Insertion und Muskelvolumen fällt die Einziehung tiefer oder flacher aus.

  • Weiter Abstand Beckenkamm, Trochanter: längere ungestützte Strecke, tiefere Delle. Rein skelettal bedingt.
  • Hoher Beckenkamm: die Einziehung liegt weiter oben und wird bei enger Kleidung sichtbarer.
  • Ausgeprägter Trochanter: der Knochenvorsprung tritt hervor und betont die Delle darüber.
  • Schmales Gluteus-medius-Volumen: weniger Muskelfülle über der Lücke, dadurch mehr Einziehung.
  • Dünne Fettschicht: die knöcherne Struktur zeichnet sich stärker durch, deshalb werden Hip Dips beim Abnehmen oft deutlicher.
Wichtiger Hinweis
Wichtiger Hinweis: Weil die Ursache knöchern ist, gibt es kein Verfahren, das Hip Dips entfernt. Es gibt nur Verfahren, die die Lücke auffüllen oder das Muskelpolster darüber vergrößern. Jedes Angebot, Hüftdellen wegzumassieren, wegzucremen oder durch Diät zu beseitigen, widerspricht der Anatomie.

Eine ausführliche Darstellung der Behandlungsmöglichkeiten in unserer Praxis finden Sie unter Hip Dips auffüllen in Düsseldorf.

Sind Hip Dips genetisch oder eine Frage des Körperfetts?

Überwiegend genetisch. Die Beckenform ist vererbt und ändert sich im Erwachsenenalter nicht mehr. Körperfett beeinflusst nur, wie stark die zugrunde liegende Form durchscheint, und zwar meist in die unerwartete Richtung.

Wer abnimmt, verliert Fett auch über der Einziehung. Die knöcherne Kontur tritt dadurch deutlicher hervor, und die Delle wirkt tiefer als vorher. Das ist der häufigste Grund, warum Frauen nach erfolgreicher Gewichtsabnahme erstmals mit Hip Dips zu uns kommen: Nicht die Dellen sind neu, sondern ihre Sichtbarkeit.

Umgekehrt kann eine Gewichtszunahme die Delle abmildern, weil das Weichteilpolster dicker wird. Als Empfehlung taugt das nicht, die Fettverteilung lässt sich nicht steuern, und die Zunahme betrifft den gesamten Körper. Wer ausschließlich wegen der Hüftkontur zunimmt, tauscht ein optisches Thema gegen ein gesundheitliches.

Hip Dips haben nichts mit Cellulite zu tun. Cellulite entsteht durch die Struktur der Bindegewebssepten in der Unterhaut und zeigt sich als flächige, unregelmäßige Dellenbildung. Hip Dips sind eine einzelne, symmetrische Einziehung an einer definierten anatomischen Stelle.

Hip Dips wegtrainieren oder OP, was bringt was?

Wegtrainieren im Sinne von Beseitigen: nein. Optisch mildern: teilweise ja. Training kann den Musculus gluteus medius aufbauen, der genau über der Einziehung liegt, es kann aber die Position von Beckenkamm und Trochanter nicht verändern.

Der realistische Effekt: Nach sechs bis zwölf Monaten konsequentem, gezieltem Training ist das seitliche Gesäßvolumen messbar größer. Die Delle wird flacher, weil das Polster darüber dicker ist. Sie verschwindet nicht. Wie groß der Unterschied ausfällt, hängt vom Abstand der Knochenpunkte ab: Bei kurzer Strecke kann Muskelaufbau viel bewirken, bei weiter Strecke wenig.

Was Training verändert

Volumen des Gluteus medius und minimus, Muskeltonus, Hüftstabilität, Haltung. Alles davon kann die Kontur seitlich fülliger wirken lassen.

Was Training nicht verändert

Abstand zwischen Beckenkamm und Trochanter major, Form des Beckens, Ansatzpunkt der Gluteus-medius-Sehne, Beinachse.

Sinnvolle Übungen

Abduktionsbewegungen gegen Widerstand: Side-Lying-Abduction, Cable Abduction, Banded Lateral Walk, Hip Thrust mit Abduktionskomponente, Step-ups.

Ohne Effekt

Reine Cardio-Einheiten, Diäten, punktuelle Fettverbrennung, Massagegeräte, Cremes, Vakuumbehandlungen an der Hüfte.

Unsere Einordnung: Wer Hip Dips stören, sollte zuerst sechs bis zwölf Monate gezielt trainieren. Das kostet nichts außer Zeit, verbessert die Ausgangslage für jede spätere Behandlung und beantwortet die Frage, ob das Anliegen danach überhaupt noch besteht. Ein Eingriff sollte nicht der erste Schritt sein.

Hip Dips OP, Filler oder Sport, was ist besser?

Es gibt keine allgemein bessere Option, sondern drei Wege mit unterschiedlichem Aufwand, unterschiedlicher Haltbarkeit und unterschiedlichen Grenzen. Die folgende Übersicht stellt sie direkt gegenüber.

KriteriumEigenfett-TransferHyaluron / BiostimulatorGezieltes Training
WirkdauerDauerhaft, soweit das Fett angewachsen ist. 70 bis 80 % bleiben erhalten und verhalten sich wie eigenes Körperfett.Hyaluron etwa 9 bis 18 Monate, Biostimulatoren wie Poly-L-Milchsäure oder Calciumhydroxylapatit 12 bis 24 Monate. Danach Auffrischung nötig.Bleibt, solange trainiert wird. Bei mehrmonatiger Pause bildet sich das Volumen zurück.
Volumen pro Seite80 bis 200 ml aufbereitetes Fett, je nach Tiefe der Einziehung und verfügbarem Spenderfett.Deutlich kleinere Volumina, meist mehrere Sitzungen. Große Volumina sind mit Fillern am Gesäß nicht sinnvoll darstellbar.Kein eingebrachtes Volumen, der Zugewinn entsteht aus Muskelmasse und fällt individuell sehr unterschiedlich aus.
AusfallzeitZugänge heilen in 5 bis 10 Tagen. Kompression etwa 6 Wochen, Entlastung der Sitzflächen in den ersten Wochen. Sport nach ärztlicher Freigabe.Praktisch keine. Rötung, Schwellung oder Druckempfindlichkeit über wenige Tage. Alltag meist sofort möglich.Keine. Der Aufwand ist die Trainingszeit selbst, realistisch zwei bis drei fokussierte Einheiten pro Woche.
KostenAb 5.500 € bei Dr. Fetai (Booty·FI-Technik®). Verbindlicher Preis nach persönlicher Untersuchung nach GOÄ.Sculptra kostet bei Hip Dips ab 1.500 € pro Sitzung, Radiesse 400 bis 700 € je Behandlung. Mehrere Flaschen und Wiederholungen sind einzuplanen.Keine Behandlungskosten. Gegebenenfalls Trainings- oder Studiokosten.
VoraussetzungAusreichend Spenderfett an Bauch, Flanken, Rücken oder Oberschenkeln. Stabiles Gewicht. Volljährigkeit.Keine Fettreserve nötig, deshalb auch bei sehr schlanken Patientinnen möglich. Keine Operation erforderlich.Keine. Setzt Konsequenz über mindestens sechs Monate voraus.
GrenzenÄndert die Knochenform nicht. Anwachsrate nicht vollständig steuerbar. Bei sehr wenig Spenderfett nur begrenzt umsetzbar.Temporär und in der Volumenwirkung begrenzt. Laufende Kosten. Für tiefe Einziehungen meist nicht ausreichend.Verändert die Skelettform nicht. Bei weitem Abstand Beckenkamm, Trochanter bleibt der Effekt gering.

Nicht-operative Volumenverfahren am Gesäß sind ausführlich unter Po vergrößern ohne OP beschrieben. Wie sich Hip-Dips-Korrektur und Taillenkonturierung ergänzen, steht unter Taille schmaler machen.

Welcher der drei Wege zu Ihrer Anatomie passt, zeigt ein kurzer Blick im Stehen, die Einziehung wird nur dort richtig sichtbar.

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Oder direkt per WhatsApp: +49 211 15876080

Wie läuft die Hip-Dips-Auffüllung mit Eigenfett ab?

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant in Tumeszenz-Lokalanästhesie, meist ohne Vollnarkose, und dauert je nach Umfang zwei bis drei Stunden. Er kombiniert immer zwei Schritte: eine Absaugung zur Fettgewinnung und den Transfer in die Einziehung.

Ablauf in der Praxis Fetai · Ästhetische Chirurgie

Untersuchung im StehenBeurteilung der Einziehung, Tasten der knöchernen Landmarken, Prüfung der Spenderzonen. Die Tiefe der Delle bestimmt das benötigte Volumen.
Aufklärung und BedenkzeitSchriftliche Aufklärung über Nutzen, Grenzen und Risiken, danach die vorgesehene Bedenkzeit vor dem Eingriff.
AnzeichnenMarkierung der Entnahmezonen und der Zielregion am stehenden Körper, im Liegen verschiebt sich die Delle deutlich.
Tumeszenz und WAL-AbsaugungVerdünnte Lokalanästhesie durchtränkt die Spenderzonen. Die Wasserstrahl-Technik löst das Fett schonend und erhält eine Fettzell-Vitalität von rund 98 %.
AufbereitungSedimentation und Filtration trennen Tumeszenzflüssigkeit, Blut und Zelltrümmer ab. Übrig bleibt reines, vitales Fettgewebe.
Transfer mit Booty·FI-Technik®Rein subkutane Einbringung in feinen Fächern, ultraschallgestützt und oberhalb der Muskelfaszie. Nie intramuskulär.
Kompression und NachsorgeKompression direkt im Anschluss, Entlastung der Sitzflächen in den ersten Wochen, Kontrolltermine über drei bis sechs Monate.

Für die reine Hip-Dips-Korrektur werden pro Seite meist nur 80 bis 200 ml benötigt, deutlich weniger als für einen Volumenaufbau des gesamten Gesäßes. Deshalb ist dieser Eingriff auch dann noch möglich, wenn das Spenderfett für ein vollständiges BBL nicht reichen würde. Dazu ausführlich: Zu dünn für ein Brazilian Butt Lift?

Die technischen Details der Injektionstechnik und die Sicherheitsbegründung stehen unter Booty·FI-Technik®.

Wie lange hält es, wenn man Hüftdellen auffüllen lässt?

Eigenfett bleibt dauerhaft, soweit es angewachsen ist, mit der Booty·FI-Technik® sind das 70 bis 80 Prozent des eingebrachten Volumens. Hyaluron hält etwa 9 bis 18 Monate, Biostimulatoren 12 bis 24 Monate.

Der Unterschied liegt in der Biologie. Transferiertes Fett wird in den ersten Wochen an das Blutgefäßsystem angeschlossen und ist danach normales, durchblutetes Körpergewebe. Was in dieser Phase nicht anwächst, wird abgebaut, deshalb steht das Endergebnis erst nach drei bis sechs Monaten fest. Filler dagegen werden vollständig abgebaut, unabhängig davon, wie gut sie eingewachsen scheinen.

Zeitpunkt nach Eigenfett-TransferWas zu erwarten ist
Tag 1 bis 7Schwellung, Spannungsgefühl, Blutergüsse an Entnahme- und Zielregion. Das Volumen wirkt größer als das spätere Ergebnis.
Woche 2 bis 6Kompression Tag und Nacht, Entlastung der Sitzflächen. Die Schwellung geht schrittweise zurück, das Volumen scheint abzunehmen.
Monat 2 bis 3Der Hauptteil des Abbaus nicht angewachsener Zellen ist abgeschlossen. Die Form wird beurteilbar.
Monat 3 bis 6Stabiles Endergebnis. Erst jetzt ist die Frage nach einer eventuellen zweiten Sitzung sinnvoll zu beantworten.
DanachDas angewachsene Fett verhält sich wie eigenes Körperfett und folgt Gewichtsveränderungen.

Ein stabiles Gewicht ist die wichtigste Voraussetzung für ein haltbares Ergebnis. Bei deutlicher Gewichtsabnahme schrumpft auch das transferierte Fett, und die Einziehung wird wieder sichtbarer.

Was kostet die Hip-Dips-Behandlung in Düsseldorf?

Die Eigenfett-Korrektur mit der Booty·FI-Technik® beginnt bei Dr. Fetai bei 6.900 €. Der verbindliche Preis wird nach der persönlichen Untersuchung nach GOÄ festgelegt und richtet sich nach Zahl der Entnahmezonen, benötigtem Volumen und Operationsdauer.

LeistungPreis
Eigenfett-Korrektur Hip Dips / BBL (Booty·FI-Technik®)ab 4.900 €
Sculptra (Poly-L-Milchsäure), pro Sitzung (1 Vial)400 bis 700 €
Radiesse (Calciumhydroxylapatit), je Behandlung400 bis 700 €
Kombination mit TaillenkonturierungPreis nach persönlicher Untersuchung
Verbindlicher Gesamtpreisnach persönlicher Untersuchung nach GOÄ

Enthalten sind Eingriff, Betäubung, Material und die vereinbarten Nachkontrollen. Kompressionswäsche und manuelle Lymphdrainage werden gesondert berechnet. Bei nicht-operativen Verfahren sind mehrere Sitzungen und regelmäßige Auffrischungen einzuplanen, über einen Zeitraum von fünf Jahren können die Gesamtkosten dadurch in ähnlicher Größenordnung liegen wie ein einmaliger Eigenfetttransfer.

EINORDNUNG

Das Fetai · Ästhetische Chirurgie behandelt ausschließlich Privatpatientinnen, Privatpatienten und Selbstzahler. Eine Hip-Dips-Korrektur ist ein rein ästhetisch begründeter Eingriff ohne medizinische Indikation; weder gesetzliche noch private Krankenkassen übernehmen die Kosten. Angebote, die deutlich unter dem Marktniveau liegen, sollten Sie sich im Detail aufschlüsseln lassen, insbesondere im Hinblick auf Anästhesie, Nachsorge und Zuständigkeit im Komplikationsfall.

Welche Risiken hat die Hip-Dips-Behandlung?

Der Eingriff gilt als gut beherrschbar, ist aber eine Operation mit entsprechenden Risiken. Wir klären über folgende Punkte auf.

  • Unvollständiger Ausgleich: Bei weitem Abstand zwischen Beckenkamm und Trochanter bleibt trotz Auffüllung eine sichtbare Einziehung. Das ist die häufigste Grenze des Verfahrens.
  • Asymmetrie: Becken und Trochanter sind selten exakt symmetrisch. Kleine Seitenunterschiede bleiben und wirken bei kleinen Volumina relativ stärker.
  • Nicht vollständig steuerbare Anwachsrate: 70 bis 80 Prozent sind der Erfahrungswert, keine Zusicherung für den Einzelfall.
  • Fettnekrosen und Ölzysten: vor allem bei zu großem Volumen pro Sitzung. Tastbare Knoten, die abgeklärt werden müssen.
  • Konturunregelmäßigkeiten an der Entnahmestelle: siehe Dellen und Wellen korrigieren.
  • Serom, Infektion, Blutung, Thrombose, vorübergehende Taubheit: allgemeine Risiken jedes liposuktionsbasierten Eingriffs.
Wichtiger Hinweis
Zum wichtigsten Sicherheitspunkt: Das gefürchtete Fettembolierisiko beim Gesäßtransfer entsteht durch intramuskuläre Injektion. Die Booty·FI-Technik® injiziert ausschließlich subkutan, ultraschallgestützt und oberhalb der Muskelfaszie. Damit sinkt das rechnerische Risiko von etwa 1:3.000 auf unter 1:50.000. Details unter Brazilian Butt Lift Risiken und Sicherheit.

Bei den nicht-operativen Verfahren sind Schwellung, Rötung, Blutergüsse und Druckempfindlichkeit die häufigsten Nebenwirkungen. Seltener treten Knötchenbildung bei Biostimulatoren oder Entzündungen auf. Gefäßbezogene Komplikationen sind am Gesäß deutlich seltener als im Gesicht, aber nicht ausgeschlossen.

Und der wichtigste Hinweis überhaupt: Hip Dips sind eine Normvariante. Ein Eingriff ist nur dann sinnvoll, wenn der Leidensdruck real ist, die Erwartung realistisch bleibt und die Entscheidung ohne Zeitdruck getroffen wurde. Wenn das nicht zutrifft, raten wir ab.

Häufig gestellte Fragen

Was sind Hip Dips?

Hip Dips sind die seitlichen Einziehungen unterhalb der Hüftknochen und oberhalb der Oberschenkel, auch Hüftdellen oder Violin Hips genannt. Sie entstehen dadurch, dass zwischen Beckenkamm und Trochanter major keine knöcherne Stütze liegt und sich die Weichteile über diese Lücke einziehen. Es handelt sich um eine anatomische Normvariante, nicht um einen Befund.

Sind Hip Dips genetisch bedingt?

Ja, überwiegend. Die Beckenform ist vererbt und im Erwachsenenalter nicht mehr veränderbar. Körperfett beeinflusst nur, wie stark die zugrunde liegende Knochenform durchscheint. Deshalb werden Hip Dips beim Abnehmen häufig deutlicher sichtbar, nicht kleiner.

Kann man Hip Dips wegtrainieren?

Vollständig beseitigen lassen sie sich durch Training nicht, weil die Ursache knöchern ist. Gezielter Aufbau des Musculus gluteus medius über sechs bis zwölf Monate kann die Einziehung aber optisch mildern, weil das Weichteilpolster darüber dicker wird. Wie viel das bringt, hängt vom Abstand zwischen Beckenkamm und Trochanter ab.

Welche Übungen helfen gegen Hip Dips?

Abduktionsbewegungen gegen Widerstand: Side-Lying-Abduction, Cable Abduction, Banded Lateral Walk, Hip Thrust mit Abduktionskomponente und Step-ups. Sie zielen auf Gluteus medius und minimus, die genau über der Einziehung liegen. Reine Cardio-Einheiten und Diäten haben keinen Effekt auf die Kontur.

Kann man Hip Dips operativ wegbekommen?

Entfernen lässt sich die Einziehung nicht, da sie durch die Knochenform entsteht. Ausgleichen lässt sie sich durch Auffüllen: In der Regel wird körpereigenes Fett aus Bauch, Flanken oder Oberschenkeln gewonnen und mit 80 bis 200 ml pro Seite subkutan in die Delle eingebracht. Davon wachsen 70 bis 80 Prozent dauerhaft an.

Was kostet es, Hip Dips mit Eigenfett auffüllen zu lassen?

Bei Dr. Fetai beginnt die Eigenfett-Korrektur mit der Booty·FI-Technik® bei 6.900 €. Der verbindliche Preis wird nach der persönlichen Untersuchung nach GOÄ festgelegt und hängt von Entnahmezonen, Volumen und Operationsdauer ab. Kompressionswäsche und Lymphdrainage werden gesondert berechnet.

Gehen Hip Dips auch mit Filler statt OP weg?

Auffüllen mit Hyaluron oder Biostimulatoren ist möglich und kommt ohne Operation aus, besonders für sehr schlanke Patientinnen ohne ausreichendes Spenderfett. Die Wirkung ist jedoch temporär: Hyaluron hält etwa 9 bis 18 Monate, Biostimulatoren 12 bis 24 Monate. Für tiefe Einziehungen reicht das Volumen meist nicht aus.

Wie lange hält es, wenn man Hüftdellen auffüllen lässt?

Eigenfett bleibt dauerhaft, soweit es angewachsen ist, das sind 70 bis 80 Prozent des eingebrachten Volumens. Das Endergebnis steht nach drei bis sechs Monaten fest. Hyaluron und Biostimulatoren werden dagegen vollständig abgebaut und müssen nach 9 bis 24 Monaten aufgefrischt werden.

Werden Hip Dips durch Abnehmen schlimmer?

Häufig ja, zumindest optisch. Beim Abnehmen wird auch die Fettschicht über der Einziehung dünner, sodass die knöcherne Kontur stärker durchscheint. Viele Frauen bemerken ihre Hip Dips deshalb erst nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme, neu entstanden sind sie nicht.

Haben Hip Dips etwas mit Cellulite zu tun?

Nein. Cellulite entsteht durch die Struktur der Bindegewebssepten in der Unterhaut und zeigt sich als flächige, unregelmäßige Dellenbildung. Hip Dips sind eine einzelne, meist symmetrische Einziehung an einer definierten anatomischen Stelle zwischen Beckenkamm und Oberschenkelknochen.

Kann man Hip Dips auffüllen, wenn man sehr schlank ist?

Oft ja. Für die reine Hip-Dips-Korrektur werden pro Seite nur 80 bis 200 ml benötigt, deutlich weniger als für einen vollständigen Gesäßaufbau. Reicht das Spenderfett auch dafür nicht, kommen Biostimulatoren als temporäre Option infrage. Die Beurteilung erfolgt am stehenden Befund.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Hip-Dips-OP?

Die Zugänge heilen in fünf bis zehn Tagen. Kompression wird etwa sechs Wochen getragen, die Sitzflächen werden in den ersten Wochen entlastet. Bürotätigkeit ist bei vielen nach etwa einer Woche wieder möglich, Sport nach ärztlicher Freigabe. Das Endergebnis zeigt sich nach drei bis sechs Monaten.

Welche Risiken hat die Hip-Dips-Korrektur?

Möglich sind unvollständiger Ausgleich bei weitem Knochenabstand, Asymmetrie, nicht vollständig steuerbare Anwachsrate, Fettnekrosen oder Ölzysten bei zu großem Volumen, Konturunregelmäßigkeiten an der Entnahmestelle sowie allgemeine Operationsrisiken wie Serom, Infektion, Blutung und vorübergehende Taubheit.

Zahlt die Krankenkasse die Behandlung von Hip Dips?

Nein. Hip Dips sind eine anatomische Normvariante ohne Krankheitswert; die Behandlung ist rein ästhetisch begründet. Weder gesetzliche noch private Krankenkassen übernehmen die Kosten. In der Praxis Fetai · Ästhetische Chirurgie erfolgt die Behandlung als Selbstzahlerleistung nach GOÄ.

Wer behandelt Hip Dips in Düsseldorf?

Dr. (univ. Te.) Nusret Fetai, Privatpraxis für Ästhetische Chirurgie und Haut mit über 4.000 durchgeführten Eingriffen, behandelt in der Praxis Fetai · Ästhetische Chirurgie, Immermannstraße 10, Etage 2, 40210 Düsseldorf, fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof. Termin unter 0211 158 76080 oder per WhatsApp an +49 211 15876080.

Haben Sie konkrete Fragen zu Ihrer Situation? Dr. Fetai beantwortet sie persönlich, im Erstgespräch, 30 Minuten, unverbindlich.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel wurde von Dr. (univ. Te.) Nusret Fetai, Privatpraxis für Ästhetische Chirurgie und Haut, verfasst und medizinisch geprüft (Stand 2026). Er dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung oder Untersuchung. Ergebnisse variieren individuell. Es werden keine Heilungs- oder Erfolgsversprechen gegeben.

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Medizinischer Hinweis nach § 3 HWG und § 630e BGB: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Ergebnisse sind individuell verschieden. Genannte Preise sind unverbindliche Richtwerte, verbindlich ist der Kostenvoranschlag nach persönlicher Untersuchung. Dr. (univ. Te.) Nusret Fetai · Privatpraxis für Ästhetische Chirurgie und Haut · Immermannstraße 10 · 40210 Düsseldorf · Stand 2026
Dr. (univ. Te.) Nusret Fetai, Privatpraxis für Ästhetische Chirurgie und Haut in Düsseldorf, Porträt im weißen Arztkittel

Dr. (univ. Te.) Nusret Fetai

Privatpraxis für Ästhetische Chirurgie und Haut · Düsseldorf

Fünf Jahre Weiterbildungszeit in der Chirurgie, eine abgeschlossene Weiterbildung in der Dermatologie und seit über sechs Jahren die Arbeit in spezialisierten Kliniken für Body Contouring und Fettabsaugung in Düsseldorf und Köln. Über 4.000 ästhetische Eingriffe.

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