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Botox Nebenwirkungen: was harmlos ist und was ärztlich abgeklärt gehört

Direkte Antwort

Botox-Nebenwirkungen sind überwiegend örtliche, vorübergehende Reaktionen nach der Injektion von Botulinumtoxin Typ A. Häufig sind Rötung, kleines Hämatom, Druckgefühl und kurzer Kopfschmerz. Seltener treten Asymmetrien oder ein schwerer Blick auf. Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai behandelt im Body Art Surgery Institute in Düsseldorf, die Sitzung dauert 15 bis 30 Minuten, unerwünschte Effekte klingen mit der Wirkung nach 3 bis 6 Monaten ab.

Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai, Facharzt für Dermatologie und Ästhetische Chirurgie, behandelt im Body Art Surgery Institute in der Immermannstraße 10 in Düsseldorf mit CE-zertifiziertem Botulinumtoxin Typ A. Die Injektion dauert 15 bis 30 Minuten und kommt ohne Narkose aus. Häufige Reaktionen wie Rötung, kleines Hämatom, Druckgefühl und kurzzeitiger Kopfschmerz klingen von selbst ab. Sehstörungen, Schluckbeschwerden, ausgeprägte Muskelschwäche und Infektionszeichen gehören ärztlich abgeklärt. Da es kein Gegenmittel gibt, ist eine zurückhaltende Dosis mit Kontrolltermin nach etwa 14 Tagen die zentrale Sicherheitsstrategie.

  • 15-30 Min. Dauer der Behandlung
  • 3-7 Tage bis die Wirkung einsetzt
  • ca. 14 Tage Kontrolltermin und volles Ergebnis
  • 3-6 Monate Wirkdauer, im Mittel etwa 4 Monate
  • kein Gegenmittel Wirkung muss abgewartet werden
  • 4 Stunden aufrecht bleiben nach der Behandlung

Diese Seite wird am 15. jedes Monats medizinisch geprüft. Letzte Prüfung: 15. Juli 2026. Nächste Prüfung: 15. August 2026.

Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai
Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai
Facharzt für Dermatologie · Medizinisch geprüft · 27. Juli 2026 · ~13 Min.
Die kurze Antwort

Die meisten Nebenwirkungen nach Botox sind örtlich, dosisabhängig und vorübergehend. Rötung, kleines Hämatom, Druckgefühl und kurzer Kopfschmerz klingen von selbst ab. Sehstörungen, Schluckbeschwerden, ausgeprägte Muskelschwäche und Infektionszeichen gehören dagegen immer ärztlich abgeklärt.

  • Harmlos und selbstlimitierend: Einstichrötung, blauer Fleck, Spannungsgefühl, kurzzeitiger Kopfschmerz
  • Unerwünscht, aber reversibel: Asymmetrie, mitbehandelter Nachbarmuskel, schwerer Blick
  • Sofort ärztlich abklären: Sehstörung, Schluckbeschwerden, zunehmende Muskelschwäche, Infektionszeichen
  • Kein Gegenmittel: die Wirkung von 3 bis 6 Monaten muss abgewartet werden
  • Ausgeschlossen: Schwangerschaft, Stillzeit, neuromuskuläre Erkrankungen, Infektion im Areal
Ärztliche Aufklärung über Nebenwirkungen und Sicherheit einer Botulinumtoxin-Behandlung bei Dr. Fetai, Body Art Surgery Institute, Düsseldorf, NRW
Vor jeder Injektion wird die Mimik in Bewegung beurteilt, weil sich daraus Injektionspunkte und Dosis ergeben.

Ist Botox gefährlich?

Botulinumtoxin Typ A gilt in ärztlicher Hand als gut steuerbar. Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai behandelt im Body Art Surgery Institute in Düsseldorf bewusst zurückhaltend, weil die Wirkung erst nach 3 bis 6 Monaten von selbst nachlässt.

Der Wirkstoff blockiert an der Nervenendplatte die Freisetzung des Botenstoffs Acetylcholin. Der behandelte Muskel kann sich nicht mehr voll zusammenziehen, die darüberliegende Haut wird entlastet. Genau dieser Mechanismus erklärt beides: das gewünschte Ergebnis und die unerwünschten Effekte. Wird zu viel gespritzt oder trifft die Nadel den falschen Punkt, wird ein Muskel geschwächt, den niemand schwächen wollte.

Deshalb ist die entscheidende Frage nicht, ob der Stoff an sich gefährlich ist, sondern wer ihn in welcher Dosis und an welcher Stelle anwendet. In Deutschland ist Botulinumtoxin verschreibungspflichtig und darf ausschließlich von Ärztinnen und Ärzten angewendet werden. Heilpraktiker und Kosmetikstudios dürfen es nicht spritzen. Wer sich außerhalb dieses Rahmens behandeln lässt, gibt genau die Kontrolle aus der Hand, die diese Behandlung sicher macht. Mehr dazu steht im Ratgeber Kosmetikstudio oder Facharzt.

Die allermeisten unerwünschten Wirkungen sind örtlich begrenzt, dosisabhängig und vorübergehend. Der Körper bildet an der behandelten Stelle neue Nervenendigungen, deshalb verschwindet auch ein zu starker Effekt wieder. Was das für die Botox-Behandlung im Einzelfall bedeutet, klärt das ärztliche Vorgespräch.

Welche Nebenwirkungen sind normal und gehen von allein weg?

Rötung an den Einstichstellen, ein kleines Hämatom, ein Druck- oder Spannungsgefühl und leichter Kopfschmerz am Behandlungstag sind häufige, harmlose Reaktionen. Sie klingen in aller Regel von selbst ab.

Die Nadeln sind sehr fein, die eigentliche Behandlung dauert 15 bis 30 Minuten, eine Betäubung ist normalerweise nicht nötig. Was Sie danach spüren, gehört überwiegend zum Einstich selbst und nicht zum Wirkstoff:

  • Rötung und kleine Quaddeln: entstehen durch das eingebrachte Volumen und die Hautreizung. Meist innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden weg.
  • Blauer Fleck (Hämatom): ein winziges Gefäß wurde getroffen. Harmlos, verfärbt sich über einige Tage und verschwindet wie jeder andere blaue Fleck.
  • Druck-, Schwere- oder Spannungsgefühl an der Stirn: tritt oft in den ersten Tagen auf, wenn der Muskel seine gewohnte Aktivität verliert. Selbstlimitierend.
  • Kurzzeitiger Kopfschmerz: kann in den ersten ein bis zwei Tagen auftreten und lässt üblicherweise von allein nach.
  • Leichte Berührungsempfindlichkeit der Einstichstellen: vergleichbar mit einer Blutentnahme.

Der Wirkeintritt liegt bei 3 bis 7 Tagen, das volle Ergebnis zeigt sich nach etwa 14 Tagen. In dieser Zeit kann sich die Mimik ungewohnt anfühlen, ohne dass etwas schiefläuft. Auffällig wird es erst, wenn eine Reaktion zunimmt statt abzunehmen oder nach mehreren Tagen unverändert bleibt. Dann gehört sie besprochen, nicht abgewartet. Die Regeln für die Zeit danach stehen im Ratgeber zur Botox-Nachsorge.

Faustregel für die ersten Tage: Was kleiner wird, ist meist harmlos. Was größer, wärmer oder schmerzhafter wird, gehört ärztlich angesehen. Im Zweifel lieber einmal zu früh anrufen als zu spät: 0211 158 76080.

Welche Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt?

Sehstörungen, Schluckbeschwerden, Sprech- oder Atemprobleme, ausgeprägte Muskelschwäche und Zeichen einer Infektion an der Einstichstelle gehören immer ärztlich abgeklärt. Wenden Sie sich in diesen Fällen umgehend an den behandelnden Arzt.

Diese Beschwerden sind selten. Sie werden hier trotzdem klar benannt, weil das Erkennen wichtiger ist als die Wahrscheinlichkeit:

  • Sehstörungen, Doppelbilder, verschwommenes Sehen: abklärungsbedürftig. Nicht abwarten, sondern melden.
  • Schluckbeschwerden oder eine veränderte Stimme nach Behandlungen im Hals- oder Kieferbereich: abklärungsbedürftig, ärztliche Vorstellung.
  • Ausgeprägte oder zunehmende Muskelschwäche, besonders wenn sie über das behandelte Areal hinausgeht: abklärungsbedürftig, umgehende ärztliche Vorstellung.
  • Atemnot, Hautausschlag am ganzen Körper, Schwellung von Lippen oder Zunge: Verdacht auf eine allergische Reaktion. Das ist ein Notfall, in dem der Rettungsdienst über 112 gerufen wird.
  • Zunehmende Rötung mit Überwärmung, Schwellung, Druckschmerz, Fieber: mögliche Infektion an der Einstichstelle. Gehört ärztlich beurteilt.
  • Hängendes Oberlid oder deutlich abgesunkene Braue: unerwünscht, aber vorübergehend. Details dazu im Ratgeber zum hängenden Lid nach Botox.

Für alle genannten Punkte gilt dasselbe Vorgehen: Behandeln Sie nichts selbst, nehmen Sie keine Mittel auf Verdacht und massieren Sie das Areal nicht. Rufen Sie in der behandelnden Praxis an und schildern Sie, was Sie beobachten und seit wann. Erst die ärztliche Einschätzung entscheidet, ob abgewartet, kontrolliert oder weiter untersucht wird.

Warum entstehen Asymmetrien nach Botox?

Asymmetrien entstehen meist, weil die Muskeln links und rechts unterschiedlich kräftig sind oder weil der Wirkstoff wenige Millimeter in einen Nachbarmuskel gelangt. Sie sind fast immer vorübergehend.

Kein Gesicht ist symmetrisch. Bei vielen Menschen arbeitet eine Gesichtshälfte stärker, eine Braue steht höher, eine Stirnhälfte zieht kräftiger. Gleiche Dosis links und rechts führt dann nicht automatisch zu gleichem Ergebnis. Dazu kommt, dass sich das Präparat im Gewebe ein Stück verteilt. Liegt der Einstichpunkt zu tief oder zu weit außen, wird ein Muskel mitbehandelt, der eigentlich arbeiten sollte.

Typische Erscheinungen sind eine ungleich stehende Braue, ein nach außen hochgezogener Brauenbogen, ein schwerer wirkender Blick oder eine Stirn, die auf einer Seite noch Falten wirft. Nichts davon ist ein Dauerzustand. Die Nervenendplatte erholt sich, der Körper bildet neue Nervenendigungen, und die Muskelaktivität kehrt zurück.

Der richtige Zeitpunkt für die Beurteilung ist der Kontrolltermin nach etwa 14 Tagen, denn vorher ist das Ergebnis noch nicht endgültig. Häufig lässt sich eine Ungleichheit durch eine kleine, gezielte Nachjustierung ausgleichen. Wie das abläuft, steht im Ratgeber zu Nachkontrolle und Nachspritzen. Wenn stattdessen zu wenig Wirkung ankommt, ist das ein anderes Thema und im Ratgeber Botox wirkt nicht beschrieben.

Kann man eine zu starke Wirkung rückgängig machen?

Für Botulinumtoxin gibt es kein Gegenmittel. Dr. Fetai setzt im Body Art Surgery Institute deshalb auf den Kontrolltermin nach etwa 14 Tagen und lieber auf Nachspritzen, weil eine zu hohe Erstdosis 3 bis 6 Monate bestehen bleibt.

Das ist der wichtigste Unterschied zu Hyaluronsäure-Fillern: Die lassen sich mit dem Enzym Hyaluronidase auflösen, nachzulesen im Ratgeber Filler auflösen mit Hyaluronidase. Botulinumtoxin dagegen muss man abwarten. Die Wirkung hält 3 bis 6 Monate an, im Mittel etwa vier Monate, dann ist der Ausgangszustand wieder da.

Aus dieser Einbahnstraße folgt die eigentliche Sicherheitsstrategie: Zurückhaltung bei der Dosis. Lieber am Anfang etwas weniger und nach 14 Tagen gezielt ergänzen, als eine hohe Dosis, die drei bis sechs Monate lang stört. Genau dafür ist Baby Botox mit seinen kleineren Mengen gedacht, dessen Wirkung entsprechend nur 2 bis 3 Monate anhält. Wie Einheiten überhaupt festgelegt werden, erklärt der Ratgeber Botox Einheiten und Dosierung.

Zu wenig gespritzt kann ich in zwei Wochen korrigieren. Zu viel gespritzt kann ich nur erklären und abwarten. Deshalb beginne ich lieber vorsichtig.— Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai, Facharzt für Dermatologie & Ästhetische Chirurgie

Wer darf kein Botox bekommen?

Nicht behandelt wird bei Schwangerschaft und Stillzeit, bei neuromuskulären Erkrankungen wie Myasthenia gravis, bei einer Infektion im geplanten Injektionsgebiet und bei bekannter Unverträglichkeit gegen Botulinumtoxin oder Bestandteile des Präparats.

Diese Punkte sind keine Ermessensfrage. Sie werden vor jeder Behandlung abgefragt, und sie führen im Zweifel dazu, dass an diesem Tag nicht gespritzt wird:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: ausgeschlossen. Hintergründe im Ratgeber Botox in Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Erkrankungen der Nerven-Muskel-Übertragung wie Myasthenia gravis: ausgeschlossen, weil der Wirkstoff genau an dieser Übertragungsstelle ansetzt.
  • Akute Infektion, Entzündung oder offene Hautstelle im Behandlungsareal: die Behandlung wird verschoben, bis die Haut abgeheilt ist.
  • Bekannte Unverträglichkeit gegen Botulinumtoxin oder Hilfsstoffe des Präparats: ausgeschlossen.

Unabhängig davon gehört die vollständige Medikamentenliste ins Vorgespräch, ebenso Vorerkrankungen und frühere Behandlungen mit Botulinumtoxin, auch wenn sie woanders stattgefunden haben. Manche Wirkstoffe können die Muskelwirkung beeinflussen, und das lässt sich nur beurteilen, wenn es bekannt ist. Wer grundsätzlich wissen möchte, für wen die Behandlung sinnvoll ist, findet das im Ratgeber Wer ist für Botox geeignet.

Wenn Sie unsicher sind, ob Botox für Ihre Situation infrage kommt, klären wir das in Ruhe im persönlichen Gespräch.

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Was macht eine Behandlung sicherer als eine andere?

Sicherheit entsteht aus Dosis und Technik. Im Body Art Surgery Institute an der Immermannstraße 10 in Düsseldorf plant Dr. Fetai jede der 15 bis 30 Minuten dauernden Sitzungen am bewegten Gesicht, weil nur der aktive Muskel die Zielstruktur ist.

Vor der ersten Injektion wird die Mimik angesehen: Stirn hochziehen, Augen zusammenkneifen, die Brauen zusammenziehen. Erst daraus ergeben sich Injektionspunkte und Menge. Verwendet wird CE-zertifiziertes Botulinumtoxin Typ A, in der Praxis unter anderem Azzalure. Nach 3 bis 7 Tagen setzt die Wirkung ein, nach etwa 14 Tagen steht das Ergebnis, und genau dann findet der Kontrolltermin statt, bei dem bei Bedarf nachjustiert wird.

Was in dieser Praxis ausdrücklich nicht gemacht wird

  • Keine Pauschaldosis von der Stange. Es gibt kein Schema, das für jedes Gesicht passt.
  • Keine Behandlung ohne ärztliche Indikationsstellung und ohne Aufklärung, auch nicht auf Wunsch.
  • Keine Botox-Partys und keine Behandlung außerhalb der Praxisräume.
  • Keine Vorher-Nachher-Bilder und keine Testimonials. § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 HWG verbietet Vorher-Nachher-Werbung bei operativen plastisch-chirurgischen Eingriffen, und die Praxis veröffentlicht solche Bilder grundsätzlich nicht.
  • Bei Anwendungen außerhalb der Zulassung, etwa am Trapezmuskel im ästhetischen Kontext, wird vorher ausdrücklich über den Off-Label-Charakter aufgeklärt.

Ihren Anteil daran haben Sie selbst: 4 Stunden aufrecht bleiben, 24 Stunden kein Sport, am Behandlungstag keine Sauna und die behandelten Areale nicht massieren. Diese Regeln sollen verhindern, dass sich das Präparat in Bereiche verteilt, die nicht behandelt werden sollten. Warum das Training warten kann, steht im Ratgeber Botox und Sport. Was rund um Botox in Düsseldorf sonst noch geplant wird, wird im Vorgespräch besprochen. Wer wissen möchte, welche Behauptungen über Botox kursieren und was davon stimmt, findet das im Ratgeber Botox Mythen und Fakten.

Was kommt infrage, wenn Botox für Sie nicht das Richtige ist?

Botulinumtoxin wirkt auf dynamische Falten, also auf Linien, die durch Mimik entstehen. Gegen tiefe Ruhefalten, Volumenverlust oder schlaffe Haut ist es das falsche Mittel. Dafür gibt es andere Wege.

Wenn eine Falte auch im entspannten Gesicht sichtbar bleibt, hat sich die Haut bereits strukturell verändert. Dann bringt eine Muskelentspannung wenig. Je nach Befund kommen andere Verfahren in Betracht:

Welches Verfahren zu welchem Befund gehört, entscheidet nicht der Wunsch, sondern die Untersuchung. Die Abgrenzung zwischen beiden Injektionsarten erklärt der Ratgeber Botox oder Filler.

Wer behandelt Botox sicher in Düsseldorf?

Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai, Facharzt für Dermatologie und Ästhetische Chirurgie, behandelt im Body Art Surgery Institute in der Immermannstraße 10, Etage 2, 40210 Düsseldorf, rund fünf Gehminuten vom Düsseldorfer Hauptbahnhof entfernt.

Jede Botox-Behandlung beginnt mit einem Vorgespräch: Vorerkrankungen, Medikamente, frühere Injektionen, Erwartung an das Ergebnis. Erst danach wird über Zonen und Dosis entschieden. Die Behandlung selbst dauert 15 bis 30 Minuten, läuft ambulant ab, kommt ohne Narkose aus, und Sie sind unmittelbar danach wieder gesellschaftsfähig. Nach etwa 14 Tagen sehen wir uns zur Kontrolle wieder.

Behandelt werden ausschließlich Privatpatienten und Selbstzahler, die Abrechnung erfolgt nach GOÄ. Zur Orientierung: eine Zone ab 250 Euro, zwei bis drei Zonen ab 520 Euro. Das sind Orientierungswerte, der verbindliche Preis wird nach der Erstberatung genannt. Gesprochen wird Deutsch, Englisch und Albanisch.

Termine per Telefon unter 0211 158 76080, per WhatsApp unter +49 152 5927 4323, per E-Mail an drfetai@mail.de oder online über den Terminkalender. Wie ein solches Erstgespräch abläuft, beschreibt der Ratgeber Botox Erstberatung in Düsseldorf.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange halten die normalen Nebenwirkungen nach einer Botox-Behandlung an?+

Rötung und kleine Quaddeln an den Einstichstellen bilden sich meist innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zurück. Ein blauer Fleck verfärbt sich über einige Tage und verschwindet dann wie jeder andere blaue Fleck. Druckgefühl an der Stirn und leichter Kopfschmerz treten vor allem in den ersten Tagen auf. Nimmt eine Reaktion zu, statt abzuklingen, sollte sie ärztlich angesehen werden.

Ist ein blauer Fleck nach Botox ein Zeichen für einen Fehler?+

Nein. Ein Hämatom entsteht, wenn die feine Nadel ein kleines Gefäß trifft, und das lässt sich nicht immer vermeiden, weil diese Gefäße nicht sichtbar sind. Der Fleck ist harmlos und bildet sich von selbst zurück. Ärztlich angesehen werden sollte er, wenn er stark anschwillt, deutlich schmerzt, sich überwärmt anfühlt oder von Fieber begleitet wird.

Was tue ich, wenn ich nach Botox Sehstörungen bemerke?+

Sehstörungen wie Doppelbilder oder verschwommenes Sehen gehören immer ärztlich abgeklärt. Warten Sie nicht ab und behandeln Sie nichts selbst. Rufen Sie in der behandelnden Praxis an, schildern Sie, was Sie sehen und seit wann, und lassen Sie sich einen zeitnahen Termin geben. Erst die ärztliche Untersuchung entscheidet, ob es sich um einen vorübergehenden Effekt der Behandlung handelt oder um etwas anderes.

Kann man Botox mit einem Gegenmittel auflösen?+

Nein. Für Botulinumtoxin gibt es kein Gegenmittel. Anders als Hyaluronsäure, die sich mit dem Enzym Hyaluronidase auflösen lässt, muss man die Wirkung abwarten. Sie hält 3 bis 6 Monate an, im Mittel etwa vier Monate. Genau deshalb ist eine zurückhaltende Erstdosis mit späterer Nachjustierung die sinnvollere Strategie als eine hohe Dosis von Anfang an.

Warum steht eine Augenbraue nach Botox höher als die andere?+

Meist arbeiten die Muskeln beider Gesichtshälften unterschiedlich stark, oder der Wirkstoff hat sich wenige Millimeter weiter verteilt als geplant. Beides führt zu einer ungleichen Brauenhöhe. Der Effekt ist vorübergehend, weil der Körper neue Nervenendigungen bildet. Beurteilt wird das beim Kontrolltermin nach etwa 14 Tagen, wenn das Ergebnis vollständig ist. Häufig genügt eine kleine, gezielte Nachjustierung.

Wann ist eine Rötung an der Einstichstelle nicht mehr harmlos?+

Eine kurze Rötung direkt nach dem Einstich gehört dazu. Auffällig wird es, wenn die Rötung nach Tagen zunimmt, sich die Stelle warm anfühlt, deutlich schmerzt, anschwillt oder Fieber dazukommt. Das können Zeichen einer Infektion sein und gehören ärztlich beurteilt. Behandeln Sie in diesem Fall nichts selbst und nehmen Sie keine Medikamente auf Verdacht ein.

Wer darf in Deutschland Botox spritzen?+

Botulinumtoxin ist in Deutschland verschreibungspflichtig und darf ausschließlich von Ärztinnen und Ärzten angewendet werden. Heilpraktiker und Kosmetikstudios dürfen es nicht spritzen. Diese Regel ist kein Formalismus: Dosis, Injektionstiefe und Auswahl der Muskeln entscheiden darüber, ob das Ergebnis natürlich wirkt oder ob ein Nachbarmuskel mitbehandelt wird. Beides setzt anatomische Kenntnis und ärztliche Verantwortung voraus.

Welche Erkrankungen schließen eine Botox-Behandlung aus?+

Nicht behandelt wird bei Schwangerschaft und Stillzeit, bei neuromuskulären Erkrankungen wie Myasthenia gravis, bei einer Infektion im geplanten Injektionsgebiet und bei bekannter Unverträglichkeit gegen Botulinumtoxin oder Bestandteile des Präparats. Nennen Sie im Vorgespräch außerdem alle Medikamente, die Sie einnehmen, sowie frühere Behandlungen mit Botulinumtoxin, auch wenn sie in einer anderen Praxis stattgefunden haben.

Warum ist eine niedrige Anfangsdosis sicherer?+

Weil es kein Gegenmittel gibt. Eine zu hohe Dosis lässt sich nicht auflösen, sondern nur abwarten, und die Wirkung hält 3 bis 6 Monate an. Eine zurückhaltende Erstdosis lässt sich dagegen beim Kontrolltermin nach etwa 14 Tagen gezielt ergänzen, wenn das Ergebnis noch zu schwach ausfällt. Mehr Wirkung nachzulegen ist jederzeit möglich, weniger Wirkung nicht.

Sind die Nebenwirkungen bei jeder Behandlung gleich?+

Nein. Sie hängen vom behandelten Areal, von der Dosis und von der Injektionstechnik ab. Eine kleine Dosis an der Zornesfalte verhält sich anders als eine Behandlung am Kaumuskel oder im Halsbereich. Auch die eigene Muskelstärke und frühere Behandlungen spielen eine Rolle. Deshalb wird vor jeder Sitzung neu beurteilt, statt eine feste Menge nach Schema zu setzen.

Muss ich nach der Behandlung etwas beachten, um Nebenwirkungen zu vermeiden?+

Bleiben Sie 4 Stunden aufrecht, verzichten Sie 24 Stunden auf Sport, meiden Sie am Behandlungstag die Sauna und massieren Sie die behandelten Areale nicht. Diese Regeln sollen verhindern, dass sich das Präparat in Bereiche verteilt, die nicht behandelt werden sollten. Bei Fragen zu einzelnen Aktivitäten fragen Sie in der behandelnden Praxis nach, statt selbst zu entscheiden.

An wen wende ich mich, wenn nach der Behandlung etwas ungewöhnlich ist?+

Immer an die Praxis, in der behandelt wurde. Im Body Art Surgery Institute in der Immermannstraße 10 in Düsseldorf erreichen Sie das Team telefonisch unter 0211 158 76080 oder per WhatsApp unter +49 152 5927 4323. Schildern Sie, was Sie beobachten und seit wann. Bei Atemnot, Schwellung von Lippen oder Zunge oder ausgeprägter Muskelschwäche gilt: sofort den Rettungsdienst über 112 rufen.

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Zur Behandlung

Wenn Sie eine Reaktion nach einer Botox-Behandlung einordnen lassen möchten, melden Sie sich in der Praxis, statt abzuwarten.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel wurde von Dr. (Univ. Te.) Nusret Fetai, Facharzt für Dermatologie und Ästhetische Chirurgie, verfasst und medizinisch geprüft (Stand 2026). Er dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung oder Untersuchung. Ergebnisse variieren individuell. Es werden keine Heilungs- oder Erfolgsversprechen gegeben.

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